Workshop 

“Verständnis schaffen. Bedürfnisse erkennen, Konflikte richtig führen.” Die Herausforderung Beruf und Familie zu vereinbaren – Ein Workshop für Arbeitgeber, Management und Team-Ebene

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stellt Arbeitnehmer wie Arbeitgeber vor große Herausforderungen. Es braucht sinnvolle, auf den Arbeitsplatz und die private Situation des Mitarbeiters abgestimmt Maßnahmen, wie beispielsweise

  • flexible Arbeitszeiten,
  • vernünftige Urlaubsregelungen,
  • wirkliche Unterstützung bei der Ferienbetreuung,
  • sinnvolle Lösungen für Krankheitstage der Kinder sowie Schulausfall,
  • ehrliche Angebote für Homeoffice und die Möglichkeit, die Kinder mit zur Arbeit zu bringen.
Verständnis
  • Verständnis der Chefs für die Mitarbeiter und deren tägliche Herausforderung, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren.
  • Verständnis der Mitarbeiter für den Chef bzw. für das Unternehmen. Verständnis für unternehmerischen Notwendigkeiten, dafür, dass Projekte fertig werden müssen und der Arbeitgeber auf verlässliche Mitarbeiter angewiesen ist.
  • Verständnis der Kollegen untereinander. Verständnis der Kollegen ohne Kinder für die Kollegen mit Kindern – vor welchen Problemen und Herausforderungen diese stehen, warum sie manchmal besondere Unterstützung und Entgegenkommen brauchen.
  • Aber auch Verständnis von den Kollegen mit Kindern für die Kollegen ohne Kinder, dass auch diese ein Leben haben, Bedürfnisse und Pläne haben und nicht immer die sein wollen, die Rücksicht nehmen müssen.

Um dieses Verständnis zuverlässig und ohne regelmäßige Mediation oder Begleitung aufbringen zu können, ist ein drei-stufiger Prozess nötig. Man muss in der Lage sein, die eigenen Bedürfnisse sowie die des Gegenübers zu erkennen, zu formulieren und zu verstehen, man muss stillschweigende Annahmen als solche identifizieren und zu guter letzt muss man annehmen, dass Konflikte etwas positives sind und nicht etwas, was man verhindern muss.

Bedürfnisse kennen und verstehen

Um aber füreinander Verständnis entwickeln zu können, ist es wichtig, die eigenen Bedürfnisse in Bezug auf Konfliktsituationen zu kennen und diese formulieren zu können. Und dabei, im gleichen Maße, wie man auf die Durchsetzung der eigenen Bedürfnisse abzielt, offen zu sein für die Bedürfnisse der anderen. Dessen Bedürfnisse eben so zu hören wie die eigenen und sich in die Situation des anderen ebenso einzufühlen, wie in die eigene Situation. Sich bewusst zu machen, dass man, wäre man in der Position des anderen, wahrscheinlich genauso handeln würde wie dieser.

Stillschweigende Annahmen identifizieren

Um mich aber überhaupt auf die Bedürfnisse des anderen einlassen zu können und mit ihm gemeinsam kreative Lösungen für aufkommende Konflikte zu finden, müssen beide Parteien in der Lage sein, stillschweigende Annahmen zum Verhalten des Anderen oder den Umständen des Konfliktes sowie den zur Verfügung stehenden Lösungsmöglichkeiten zu erkennen, diese zu überprüfen, ob sie wirklich der Realität entsprechen und wenn nicht, diese dann auch aus dem eigenen Denken raus zu nehmen.

Konflikte als etwas positives wahrnehmen

Und schließlich ist die Grundlage jeder guten Lösung die Fähigkeit und die Bereitschaft anzuerkennen, dass Konflikte an sich nichts schlechtes sind, nichts, dem man aus dem Weg gehen sollte, sondern viel mehr etwas positives, in das man bewusst rein gehen sollte. Denn Konflikte sind der Beginn einer Veränderung und wenn der Konflikt gut geführt wird, zu einer Veränderung zum beidseitigen Vorteil. Am Ende eines positiv geführten Konfliktes sehen sich beide Parteien in einer verbesserten Situation, auch wenn das zu Beginn des Konfliktes nicht für möglich gehalten wurde.

Seminar “Verständnis schafft Vereinbarkeit. Bedürfnisse erkennen, Konflikte richtig führen.”

Um diese Fähigkeiten auszubilden und zu trainieren haben wir das Seminar “Verständnis schafft Vereinbarkeit. Bedürfnisse erkennen, Konflikte richtig führen.” entwickelt. Das Seminar wird angeboten für TN auf Management-Ebene und für TN auf der Teamebene.