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Die zentralen Fragen dieses Barcamps:

  • Was sind die Stärken und Schwächen der einzelnen Demokratie-Trainings-Konzepte?
  • Wo lassen sich die einzelnen Konzepte verbinden bzw. wo ergänzen sie sich?
  • Wo sind Schnittstellen für gemeinsame Trainings?
  • Was können die verschiedenen Konzepte voneinander lernen?
  • Für welche Ziele sind welche Konzepte am besten geeignet?
  • Welche Konzepte passen am besten zu dem jeweiligen Trainer?
  • Welche Konzepte passen am besten zu den jeweiligen Unternehmen und Teams, in denen Trainings für die demokratische Kompetenz des einzelnen, für demokratischere Kommunikation, Diversity, Anti-Rassismus, Anti-Sexismus einen respektvolleren Umgang bzw. Arbeiten auf Augenhöhe und ohne Hierarchien angeboten werden sollen?

Überblick:

Demokratie ist mehr als ein politisches System. Demokratie will, kann und muss gelebt werden, wenn sie Bestand haben soll. Aus diesem Grund wurden eine Vielzahl von Trainingskonzepte zur Förderung der Demokratie-Kompetenz des Einzelnen entwickelt.

Besonders hervorzuheben sind die folgenden Demokratie-Trainings-Konzepte:

Warum gibt es so viele verschiedene Demokratie-Trainings-Ansätze?

Natürlich wäre es verlockend, einen einzigen Trainingsansatz zu entwickeln, der alle Herausforderungen des demokratischen Miteinanders abdeckt.

Aber der Mensch ist komplex. Und eine Übung, die ihn heute erreicht, prallt vielleicht morgen an ihm ab. Deswegen ist es sinnvoll, ein und denselben Menschen über verschiedene Ansätze anzusprechen. Außerdem sind Menschen ganz unterschiedlich. Der eine lässt sich besser über ein Rollenspiel erreichen, der nächste über ein Theaterstück und der letzte über einen klassischen Vortrag. Und zu guter letzt ist die Demokratie und insbesondere das demokratische Zusammenleben in einer pluralen Gesellschaft kompliziert. Daher muss jeder Demokratie-Trainings Ansatz zwangsläufig bestimmte Themenbereiche ausklammern, wenn er nicht verwässern will.

Aber das heißt natürlich nicht, dass die Ansätze nicht voneinander lernen können. Dass sie sich nicht bereichern und sich nicht ergänzen können. Denn durch die Verbindung der verschiedenen Konzepte und durch gemeinsame Seminare und Trainings gelingt es letztlich doch, demokratisches Miteinander in all seiner Vielschichtigkeit zu fördern.

Dieses Barcamp bietet die Möglichkeit:

  • sich über die Stärken und Schwächen der verschiedenen Konzepte auszutauschen,
  • in andere Trainingskonzepte rein zu schnuppern,
  • Synergie-Effekte zu entdecken,
  • Kooperationen zu schließen,
  • sich über aktuelle Herausforderungen der politischen Bildung auszutauschen,
  • und vieles mehr.

Den Themen sind keine Grenzen gesetzt. Barcamp ist, was ihr draus macht.

Teilnehmer_innen des Barcamps:

Das Barcamp richtet sich an alle, die sich für das Thema Demokratie-Training interessieren.
Zertifizierte Trainer*innen
  • kollegiales Feedback einholen,
  • neue Übungen beispielsweise aus dem Programm Betzavta ausprobieren und kennenlernen,
  • Möglichkeiten für Kooperationen suchen,
  • den kollegialen Austausch suchen,
  • sich über andere Konzepte informieren,
  • das eigene Netzwerk ausbauen,
Interessierte
  • über verschiedene Konzepte im Bereich Demokratie-Training informieren,
  • Tipps von erfahrenen Trainer_innen einholen, wie man sich auf dem Markt positioniert,
Unternehmen und Organisationen
  • Tipps zur Förderung einer demokratischen Unternehmenskultur,
  • Informationen für eine Rassismus- und Sexismus-freie Unternehmenskultur,
  • sich über das Thema Diversity informieren,
  • die verschiedenen Konzepte kennenlernen,
  • erfahren, welche Konzepte am besten zum eigenen Unternehmen passen,
  • geeignete Trainer kennenlernen,

Was ist ein Barcamp?

Bei einem Barcamp entsteht der Tagesplan erst am Morgen des Barcamps. Alle Teilnehmer/innen können und dürfen die Themen und Diskussionen aktiv mitgestalten. Anders als bei Konferenzen gibt es kein fertiges Programm. Auf diesem Weg entsteht ein spannender Dialog auf Augenhöhe und das Barcamp ist sehr viel demokratischer als eine klassische Konferenz.

Muss ich einen Vortrag halten?

Es ist für die Teilnahme an dem Barcamp nicht zwingend, einen eigenen Vortrag zu halten. Aber natürlich lebt das Barcamp von den Teilnehmer/innen. Daher ist es wünschenswert, dass sich alle aktiv in das Barcamp einbringen. Wenn ihr noch unsicher seit, könnt ihr auch mit anderen zusammen einen Vortrag halten. Und häufig ist eine Frage, die zur gemeinsamen Diskussion gestellt wird, viel interessanter und aufschlussreicher, als der beste Vortrag.

Muss ich meinen Vortrag vorher anmelden?

Vorträge müssen nicht im Vorfeld angemeldet werden, sondern können am Morgen des ersten Tages vorgeschlagen werden. Wenn noch TimeSlots offen sind, können auch im Laufe des Barcamps neue Themen, die sich im Zuge der Diskussion ergeben haben, vorgeschlagen werden.

Ihr könnt aber auch im Vorfeld des Barcamps Themen vorgeschlagen. Wir würden diese dann hier bereits vorstellen.

Kann ich als Sponsor für das Barcamp auftreten?

Auf jeden Fall kannst du das Barcamp Demokratie-Training als Sponsor unterstützen. Melde dich einfach, dann besprechen wir die Einzelheiten.

Kalender präsentiert von The Events Calendar